Unsicher beim Jobangebot? So hilft Ihnen das Bauchgefühl weiter

Veröffentlicht am: 21.01.2026Kategorie: Jobsuche

Die Blicke treffen sich, eine zufällige Berührung, und schon flattern die Schmetterlinge im Bauch. Beim ersten Gespräch wird die Verbindung intensiver, es scheint zu passen. Und doch ist da dieses leise, nagende Gefühl: Etwas stimmt nicht. Soll man darauf hören oder ist es doch nur eine bedeutungslose Stimmungsschwankung?

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Vielleicht nicht aus dem Liebesleben, sondern bei einem Jobangebot? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen 8 verschiedene Warnzeichen, wann es richtig ist, auf Ihr Bauchgefühl zu hören.

Sollten Sie das Jobangebot nur wegen eines kleinen Bauchgefühls ablehnen?

Das Bauchgefühl ist kein magischer sechster Sinn, sondern ein Resultat Ihrer Lebenserfahrung. Es entsteht aus unbewusst gespeicherten Eindrücken, Erlebnissen und Bewertungen.

Doch was, wenn Ihnen diese Erfahrung (noch) fehlt? Oder wenn Sie sich einfach nicht sicher sind, ob es sich um Intuition oder nur um Angst vor Veränderung handelt? Zum Glück gibt es einige konkrete Warnsignale, die Ihr Bauchgefühl unterstützen und Ihnen helfen können, die Situation objektiver einzuordnen. Denn die Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen.

8 Warnzeichen, die Ihr ungutes Bauchgefühl unterstützen

  • Die Stelle ist seit Wochen oder Monaten ausgeschrieben.

    Das kann bedeuten, dass die Firma sehr wählerisch ist oder dass es weitere Gründe gibt, weshalb es bisher nicht zu einer Anstellung kommt. Fragen Sie am besten nach, woran das liegt, um die Situation genauer einzuschätzen.

  • Sie sollen sofort anfangen

    Es gibt Situationen, in denen der Bedarf dringend ist. Allerdings handelt es sich auch um eine wichtige Entscheidung, die Bedenkzeit verdient hat. Seriöse Arbeitgeber werden Ihnen diese geben. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, denn auch das könnte ein schlechtes Omen sein.

  • Der Lohn ist das einzig Positive

    Wenn alles in Ihnen Nein sagt, aber das Gehalt Sie schwach werden lässt, fragen Sie sich: Wie lange wird Sie Geld allein motivieren und erfüllen?

  • Häufige Personalwechsel

    Wenn schon im Bewerbungsprozess klar wird, dass Ihr:e potenzielle:r Vorgänger:in nur wenige Monate im Job war und davor dasselbe, dann sollten Sie hellhörig werden.

  • Viele Fragen, wenig Antworten

    Ein Vorstellungsgespräch sollte immer beidseitig informativ sein. Weicht Ihr Gegenüber Ihren Fragen aus oder gibt unklare Antworten, ist Vorsicht geboten.

  • Ihre Vertrauenspersonen haben ein ungutes Gefühl

    Ein ehrliches Gespräch mit Menschen, die Sie gut kennen, kann helfen. Sie betrachten Ihre Situation mit mehr Abstand, und wenn sie dieselben Bedenken teilen, lohnt es sich, noch einmal gründlich nachzudenken.

  • Das Unternehmen besteht den Hintergrundcheck nicht

    Auf der Website finden Sie nur KI-generierte Bilder oder Personen, die bei einer Reverse-Bildsuche auf ganz anderen Seiten auftauchen? Dann ist besondere Vorsicht geboten. Prüfen Sie, ob eine gültige Adresse, eine seriöse Telefonnummer sowie eine E-Mail-Adresse und ein echter Firmenname angegeben sind. Wenn nicht, handelt es sich möglicherweise um einen Betrugsversuch.

    Tipp: Geben Sie den Firmennamen plus das Wort "Erfahrungen" oder "Betrug" bei Google ein und prüfen Sie, ob andere Stellensuchende Warnungen veröffentlicht haben.

  • Es werden eine Vorkasse oder Gebühren verlangt

    Wenn Sie Geld überweisen sollen, um eine Rolle zu bekommen – sei es für Unterlagen, Materialkosten wie einen Laptop oder als "Bearbeitungsgebühr" –, sollten Sie besonders Acht geben. Insbesondere, wenn die Verwendung einer schwer nachverfolgbaren Währung wie Bitcoin vorgeschlagen wird.

  • Arbeitsvertrag entspricht nicht den Abmachungen

    Wenn im Vertrag plötzlich Punkte fehlen oder verändert werden, die zuvor klar besprochen wurden, ist Nachhaken gefragt. Denn ein fehlendes Entgegenkommen ist ein ernstzunehmendes Zeichen.

Hören Sie hin, nicht weg

Ihr Bauchgefühl ist kein Zufall und kann ein wertvoller Warnhinweis sein – besonders, wenn es durch konkrete Anzeichen gestützt wird. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt, prüfen Sie Fakten, holen Sie Meinungen ein und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

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