Nur Mütter arbeiten Teilzeit? Nein, schon lange nicht mehr.

Veröffentlicht am: 31.08.2020Kategorie: Karriere

Lena und Markus sind frischgebackene Eltern und unendlich glücklich über ihre kleine Tochter. Doch der Vaterschaftsurlaub ist für Markus bald vorbei und so kommt die Frage auf, wie sie Kind und Karriere unter einen Hut bringen wollen. Ist es nicht normal, dass Frauen zu Hause bleiben und Männer ihre Familie versorgen? Nein, schon lange nicht mehr. Immer mehr Männer arbeiten mittlerweile in Teilzeitjobs.
Lena und Markus lassen Sie an ihrer Diskussion teilhaben und zeigen Ihnen die wichtigsten Argumente für und gegen die Teilzeitarbeit.

In den letzten Jahren ist der Anteil der Männer in Teilzeitjobs um über 10% gestiegen. Aktuell arbeiten 17% aller männlichen Arbeitnehmer in Teilzeitjobs. Die Tendenz der Teilzeitarbeiten ist weiterhin nach oben gerichtet.

Lena wünscht sich, dass ihr Mann von nun an nicht mehr Vollzeit arbeitet. So kann er die freie Zeit mit ihr und der Kleinen verbringen. Zudem hat Lena die Möglichkeit, etwas Freizeit zu geniessen oder arbeiten zu gehen. Und wer möchte schon das Grosswerden seiner Kinder verpassen?

Gleiche Arbeit für weniger Lohn?

Markus aber zweifelt. Er hat so viel Arbeit im Büro. Was ist, wenn er im Endeffekt trotzdem 100 % arbeitet, aber nur einen Teilzeitlohn bekommt? Klar, Jobsharing wäre eine Möglichkeit und daneben gibt es auch noch viele weitere Lösungen. Aber wäre das sinnvoll? Er und ein weiterer Kollege könnten sich die gleichen Aufgaben teilen. So muss Markus nicht alles alleine stemmen.

Schon gewusst: Viele Arbeitgeber suchen gezielt nach Teilzeitmitarbeitern.

Work-Life-Balance

Lena ist auf seine Einwände vorbereitet und hat sich einige Vorteile notiert. Teilzeitarbeit ist besser für die Gesundheit. Markus' Arbeitsleben ist oft von Stress geprägt. Würde er seine Aufgaben teilen und weniger arbeiten, hätte er im Umkehrschluss mehr Zeit zum Ausruhen. Gut, mit einem Neugeborenen noch nicht, später aber schon. Würde Markus nur auf 80 % reduzieren, hätte er einen ganzen Tag frei und somit Zeit für seine Tochter. In dieser Zeit ist der Arbeitsstress egal und Markus kann sich über seine Kleine freuen.

Abwechslungsreicher Alltag

Lena hat sich fest vorgenommen, auch während dem Muttersein zu arbeiten. Wenn Markus in dieser Zeit den Haushalt schmeisst und die Tochter betreut, kann sie beruhigt arbeiten gehen. So sparen sich die beiden die Betreuungskosten einer Kinderkrippe. Zusätzlich kann Lena ebenfalls etwas zum Familieneinkommen beisteuern und in ihre Pensionskasse einzahlen. 

Bringen Teilzeitstellen zu wenig Geld?

Einen letzten Einwand hat Markus trotz allem noch. Wenn er Teilzeit arbeitet, verdient er automatisch weniger. Kann Lenas Gehalt das kompensieren? Für viele ist genau dies der Knackpunkt. Doch auch hierfür hat Lena eine Lösung. Zusammen können sie einen Budget-Plan erstellen und dort alle Einnahmen sowie Ausgaben festhalten. Das verschafft den beiden den perfekten Überblick. 

Jetzt haben Lena und Markus die optimale Lösung gefunden. Sie werden beide Teilzeit arbeiten und sich abwechselnd um die privaten Verpflichtungen kümmern.

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