Kündigung in der Probezeit - 5 mögliche Gründe, weshalb es nicht geklappt hat

Veröffentlicht am: 12.11.2021Kategorie: Allgemein

Ihnen wurde während der Probezeit gekündigt? Verhaltensweisen, welche teilweise bei einem fest angestellten und langjährigen Mitarbeitenden toleriert werden, können während der Probezeit zum Verhängnis werden. Im Folgenden werden fünf Punkte aufgelistet, welche potenzielle Gründe für eine frühzeitige Entlassung in der Probezeit darstellen können.

1. Nicht zufriedenstellende Arbeitsleistung

Selbst bei kleinen, scheinbar weniger bedeutenden Aufgaben sollten Sie stets Ihr Bestes geben. Sie zeigen Ihrem Arbeitgeber, ob er er Ihnen grössere Aufgaben mit mehr Verantwortung anvertrauen kann. Zeigen Sie also Engagement und Leistungsbereitschaft!

Haben Sie während des Bewerbungsprozesses bezüglich Ihrer Skills etwas geflunkert? Während der Probezeit kommt dies häufig zum Vorschein und kann ein möglicher Grund für die Kündigung darstellen. Seien Sie also ehrlich und realistisch während des gesamten Bewerbungsprozesses!

2. Unpünktlichkeit

Eine einmalige Verspätung wird in der Regel verziehen. Kommen Sie allerdings regelmässig zu spät oder erledigen Sie Ihre Arbeiten nicht rechtzeitig, macht dies keinen guten Eindruck und kann entsprechende Konsequenzen einer Kündigung nach sich ziehen. Achten Sie also auf ein gutes Zeitmanagement und informieren Sie Ihren Vorgesetzten rechtzeitig über eine Verspätung Ihrer Abgabe.

3. Kritische Äusserungen und Besserwisserei

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, konstruktive Verbesserungsvorschläge anzubringen. Vor allem am Anfang des Arbeitsverhältnisses, also in Probezeit, sollten Sie sich jedoch mit kritischen Äusserungen ein wenig zurückhalten. Warten Sie etwas ab! Möglicherweise ist der Umstand bereits im Unternehmen bekannt. Versuchen Sie nicht direkt jeden und alles umzukrempeln.

4. Häufige Fehlzeiten und Arbeiten strikt nach der Uhr

Selbstverständlich sollten Sie bei Fieber zu Hause bleiben! Das wird Ihnen niemand übel nehmen. Fehlen Sie jedoch montags auffällig häufig oder melden Sie sich bei jeder Kleinigkeit krank, macht dies keinen guten Eindruck.

Gleichzeitig fällt es negativ auf, wenn Sie täglich um 8 Uhr kommen und punktgenau um 17:30 Uhr wieder gehen. Vor allem zu Beginn gibt es einiges, was neu ist und was sie lernen können. Zeigen Sie deshalb zeitliches Engagement!

5. Keine Fehler zugeben

Ein Fehler bedeutet in der Regel nicht direkt die Kündigung. Jeder macht Fehler - vor allem zu Beginn! Stehen Sie sichtbar zu Ihren Fehlern und zeigen Sie Ihrem Vorgesetzten Wege auf, mit welchen Sie diese in Zukunft vermeiden können.

Haben Sie sich bei einem dieser Punkte ertappt gefühlt? Wie bereits erwähnt macht jeder Mensch Fehler. Wichtig ist, dass Sie aus Ihren Fehlern lernen und diese bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber nicht wiederholen. Einen neuen Job finden Sie hier auf karriere-thugau.ch oder regionsübergreifend auf jobagent.ch. Viel Erfolg bei der Jobsuche!

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