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Mentoring Thurgau - zwei Menschen, ein Ziel

Veröffentlicht am 11.01.2018

Ungeklärte Fragen, Unsicherheiten, eine Absage nach der anderen. Der Berufseinstieg ist für viele Jugendliche mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Gerade für junge Erwachsene mit schwachen Schulleistungen, ohne Unterstützung der Familie oder Migrationshintergrund gestaltet sich die Lehrstellensuche sehr schwierig. Damit ihnen der Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert werden kann, wurde Mentoring Thurgau ins Leben gerufen. Was aber verbirgt sich genau dahinter?

Das Projekt Mentoring Thurgau versteht sich als eine Förderbeziehung zwischen erfahrenen Berufsleuten (Mentoren) und Jugendlichen, die auf Lehrstellensuche sind (Mentees). Durch die fachkundige Begleitung kann die Jugendarbeitslosigkeit sowie Lehrabbrüche merklich verringert werden, da sich der Jugendliche auf das Wissen und die Erfahrung seines zugeteilten Mentors verlassen und sich bei Schwierigkeiten an ihn wenden kann.

Wie verläuft das Programm?

Die zuständige Berufsberatung klärt die Voraussetzungen und meldet den Jugendlichen zum Programm an. Sobald auch die Eltern einer Teilnahme zustimmen, werden die Schulabgänger mit einem passenden Mentor zu einem Tandem zusammengeführt. Die Dauer der Begleitung ist nicht vorbestimmt und kann bei Bedarf noch während der ersten Zeit in der Lehre weitergeführt werden.  

Die Mentees

Jugendliche ab der 2. Oberstufe bis zum Abschluss der obligatorischen Schulzeit können bei Mentoring Thurgau teilnehmen. Zudem sollten sie ihre Interessen und mögliche Berufslösungen bereits in der Berufsberatung erarbeitet haben. Die Mentees müssen sich bewusst sein, dass ihr Mentor ihnen die Lehrstellensuche nicht abnimmt. Eigenes Bemühen, Motivation und Zuverlässigkeit wird genauso von ihnen erwartet wie konstruktive Zusammenarbeit. 

Die Mentoren

Ein Mentor stellt seinem Schützling seine Lebens- und Berufserfahrung zur Verfügung, ermöglicht erste Kontakte in die Arbeitswelt, motiviert ihn bei Absagen und stärkt sein Durchhaltevermögen. Kurz: Ein Mentor steht dem Jugendlichen beratend und unterstützend zur Seite bis zum Einstieg in die Berufslehre. Die Arbeit als Mentor beruht auf unentgeltlicher Basis und erfordert Flexibilität, Geduld und zeitliche Ressourcen.

Zu Beginn des Tandems erarbeitet der Jugendliche zusammen mit seinem Mentor eine Zielvereinbarung, die regelmässig überprüft und wenn nötig angepasst wird. Für ein gut funktionierendes Mentoring ist nicht nur gegenseitiges Vertrauen ausschlaggebend. Auf beiden Seiten muss auch der Wille vorhanden sein, etwas erreichen zu wollen. Dann jedoch steht einem erfolgreichen Mentoring – und einem Lehrstellenplatz – nichts im Weg.

Quelle: Gewerbe Thurgau

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