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Das Bauchgefühl beim Jobangebot

Veröffentlicht am 04.02.2019

Unsere Blicken treffen aufeinander, gefolgt von einer kleinen unabsichtlichen Berührung und in meinem Bauch überschlagen sich die Schmetterlinge. Nach unserem ersten aufeinandertreffen, folgt bald das erste grosse Date. Die Gespräche werden intensiver und drehen sich um bald mehr als nur um uns zwei. Es scheint alles zu passen, wenn da nicht dieses komische, unwohle Bauchgefühl wäre. Diese kleine, feine aber bestimmt Stimme, die sich vom Bauch hoch in den Kopf kämpft, mit der eindeutigen Botschaft: Lass es! Kennen Sie auch? Die gleiche Erfahrung auch schon bei einem Jobangebot gemacht?

Erfahrung = Bauchgefühl

Die Stellenanzeige liest sich wie der Traumjob, das erste Interview verläuft wie erträumt, die Räumlichkeiten könnten nicht besser sein und der erste Eindruck von den Arbeitskollegen der stimmt auch, das einzige was halt nicht stimmt, ist das Bauchgefühl. Die Frage lautet: Jobangebot dennoch annehmen oder absagen? Diese Entscheidung kann Ihnen leider niemand abnehmen und es gibt leider auch keinen zuverlässigen Blick in eine Kristallkugel. Das Bauchgefühl hat auch nichts mit solchem Hokuspokus zu tun. Es ist kein sechster Sinn, der bei manchen ausgeprägter ist als bei anderen, sondern hat ausschliesslich mit früheren Erfahrungen zu tun, die wir in uns abgespeichert haben. Was wiederum bedeutet: Je erfahrener jemand ist, desto zuverlässiger funktioniert auch sein Bauchgefühl.

Die Erfahrung fehlt und manchmal ist es einfach auch schlicht schwierig Angst und Respekt vor der neuen Herausforderung von einem unguten Bauchgefühl, das auf gesammelten Erfahrungen basiert, zu unterschieden. Ich lassen Sie dennoch nicht im Stich. Es gibt da ein paar reale Anzeichen, welche Ihr Bauchgefühl dennoch unterstützen können, also realistisch gegen die Annahme des Jobangebotes sprechen.

Anzeichen die Ihr Bauchgefühl unterstützen

1. Die Stelle ist schon länger ausgeschrieben

Das allein ist natürlich noch gar kein ausschlaggebender Grund aber lässt natürlich ein paar Fragezeichen offen. War die Firma bis anhin einfach etwas zu kritisch oder gab es bis jetzt einfach wirklich nur unpassende Bewerber? Gibt es einen Hacken, den Ihnen bis jetzt entgangen ist? Nachfragen und nachhacken lohnt sich in jedem Fall.

2. Am besten sollten Sie sofort anfangen

Warum sind wir noch im Vorstellungsgespräch, Sie sollten schon längst für uns arbeiten? So dringend gebraucht zu werden, ist zwar schön aber sich zu einer Entscheidung drängen lassen, so schnell? Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie auch brauchen.

3. Nur der Lohn spricht für die Stelle

Das Bauchgefühl ist vom ersten Kontakt an komisch aber der Lohn ist echt verlockend. Geld allein macht Sie nicht glücklich und schon gar nicht auf längere Zeit hinaus.

4. Viele Wechsel

Sie lernen schon während des Bewerbungsprozesses einige Mitarbeiter kennen und müssen feststellen: Kaum da und schon wieder weg. Sie haben nicht eine Vorgängerin, sondern gleich mehrere. Die Gründe können ganz verschieden sein aber sollten Sie definitiv hellhörig machen.

5. Viele Fragen und keine Antworten

Der Bewerbungsprozess gleicht einem Frage-und-Antworte-Spiel, bei dem nicht nur Ihr zukünftiger Arbeitsgeber möglichst viel über Sie erfahren möchte, sondern auch umgekehrt Sie über ihn. Anstelle einer ausführlichen Antwort, Schulterzucken, ausweichende Antworten oder noch schlimmer, ratlose Blicke…vertrauen Sie auf ihr Bauchgefühl.

6. Arbeitsvertrag nicht gleich Abmachung

Im letzten Gespräch wurden klare Abmachungen getroffen und jetzt liegt vor Ihnen ein Vertrag, der diesen nicht entspricht. Das kann ein Versehen sein, lieber einmal mehr Nachfragen als einmal zu wenig.

7. Karriereperspektiven gleich Null

Die Karriere ist nicht alles aber grundsätzlich hat jede Firma ein Interesse daran, Ihre Mitarbeiter zu fördern. Die Stelle, für die Sie sich bewerben gleicht aber einer Sackgasse, eintönig und basiert hauptsächlich auf sich wiederholenden Aufgaben, das wird schon im Bewerbungsprozess klar.

8. Das Umfeld teilt ein ähnliches Bauchgefühl

Sie allein sind für sich und ihre Zukunft verantwortlich, dabei ist es jedoch völlig in Ordnung sich auch Rat von aussen einzuholen. Oftmals befinden sich ihre Ansprechpartner in einer anderen Situation und haben einen objektiveren Blick auf Ihre Situation als Sie selbst. Teilen sie dieselben Bedenken und ein ähnliches Bauchgefühl, dann hören Se ihnen genau zu und denken sie nochmals in Ruhe darüber nach.

Wie steht es um Ihr Bauchgefühl, sind sie bereit für neue Herausforderungen und Erfahrungen? Es warten 100' 000 Möglichkeiten auf Sie.

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