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Vorstellungsgespräch über Skype – 9 Tipps für ein gelungenes Interview

Veröffentlicht am 04.09.2017

Reisekosteneliminierung und Zeiteinsparungen – das Vorstellungsgespräch über Skype durchzuführen hat seine Vorteile. Obwohl die Grundlagen des Interviews über Skype sind wie face-to-face, gibt es doch einige Punkte, die beachtet werden müssen:

  • Funktionierende Technik: Ein reibungsloser technischer Ablauf ist das A und O des Gesprächs über Skype. Stellen Sie dabei sicher, dass die Internetverbindung stabil ist und beenden Sie alle anderen Programme auf dem Computer. Ton und Bild sollten ebenfalls von guter Qualität sein. Nutzen Sie entweder ein Headset oder ein Mikrofon, damit Ihre Stimme klar und deutlich ohne Echo zu hören ist. Die Webcam sollte möglichst hochauflösend sein, um ein verpixeltes Bild zu vermeiden, denn auch dies kann sich auf den ersten Eindruck auswirken. Positionieren Sie die Kamera auf Augenhöhe, so wirkt der Bildausschnitt am natürlichsten.
  • Ruhe: Damit das Gespräch ohne Störungen verläuft, ist neben der Technik die Stille essentiell. Informieren die Personen in Ihrer Umgebung darüber, dass Sie ein Job-Interview führen werden und bitten Sie sie, laute Geräusche einzustellen und Sie nicht zu stören. Jemand, der sich im gleichen Raum befindet, wird Sie nur ablenken. Ebenfalls sollten Telefone, Wecker und andere Geräte, die nicht zur Übertragung der Konversation gebraucht werden, abgeschaltet werden.
  • Das Gespräch ernst nehmen: Man befindet sich in den eigenen vier Wänden und fühlt sich wohl. Das ist in erster Linie nicht schlecht, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass man nicht in eine zu legere Haltung fällt. Seien Sie sich bewusst: Auch wenn Sie „nur“ skypen, es handelt sich immer noch um ein echtes Vorstellungsgespräch wo Professionalität gefragt ist.
  • Kleiderwahl: Für ein Skype-Interview sollte dieselbe Kleidung getragen werden, wie für ein persönliches Vorstellungsgespräch. Auch wenn Ihr Unterkörper wahrscheinlich nicht zu sehen sind, wissen Sie nie, ob Sie nicht doch einmal aufstehen müssen. Falls Sie ein Headset tragen, sollte auf grosse Ohrenringe verzichtet werden, da diese stören könnten.
  • Hintergrund: Seien Sie sich bewusst, dass alles in Ihrem Hintergrund sichtbar ist und, wenn vielleicht auch nur unbewusst, bewertet wird. Ihre Umgebung sollte daher möglichst neutral sein, wählen Sie Ihren Bildausschnitt so, dass keine Schränke, Spiegel oder Poster zu sehen sind. Das Licht sollte ebenfalls nicht von hinten kommen, sonst erkennt Ihr Gegenüber nur Ihren Umriss. Ihr Gesicht sollte gleichmässig hell beleuchtet und grosse Kontraste vermieden werden.
  • Skype Profil: Vergessen Sie Ihr Skype Profil nicht! Für den Skype-Namen, das Profilbild, das über-mich-Feld und die „persönliche Nachricht“  gilt dasselbe wie für den Hintergrund: Sie werden wahrgenommen und fliessen in die Bewertung mit ein. Ändern Sie Ihre Daten mindestens für die Dauer des Vorstellungsgesprächs in professionelle Angaben und verwenden Sie Ihr Bewerbungsfoto.   
  • Notizen: Nutzen Sie die Vorteile des Skype-Interviews – brauchen Sie Spickzettel! Alle wichtigen Punkte, die Sie im Gespräch erwähnen möchten, wie zum Beispiel Fragen oder Ihre Stärken und Schwächen, können Sie sich notieren. Den Zettel kleben Sie am besten neben die Webcam, so haben Sie ihn unauffällig im Blick.
  • Blickkontakt: Obwohl man automatisch seinen Blick auf den Bildschirm richtet, sollte man nicht vergessen, dem Arbeitgeber „in die Augen“ zu schauen, sprich in die Kamera.
  • Vorbereitung: Üben Sie den Umgang mit Skype! Am besten führen Sie ein Probe-Skype-Interview mit einem Freund durch und falls Sie noch weiter gehen wollen, zeichnen Sie das Gespräch auf. So können Sie ihre Mimik, Gestik und Sprache überprüfen. Kurz vor dem Vorstellungsgespräch sollten Sie dann noch einmal testen, ob Audio und Video funktionieren, alle andern Geräte ausschalten und herumliegende Gegenstände beseitigen.

Falls trotz aller Tipps etwas schief geht, bleiben Sie ruhig! Wenn Sie mit einer stressigen Situation locker umgehen, hinterlassen Sie einen positiven Eindruck.

Quellen: karrierebibel.de, spiegel.de, talendo.ch

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