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Der 'richtige' Umgang mit 'schwierigen' Mitarbeitern

Veröffentlicht am 07.01.2019

Neues Jahr, neuer Job und neues Gehalt. Das alles ist verbunden mit neuen Herausforderungen und insbesondere neuen Arbeitskollegen. Am Arbeitsplatz treffen ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander, mit denen jeder von uns ganz unterschiedlich harmonisiert. Da können wahre Freundschaften entstehen, die weit über die Bürotüre hinausgehen und solche, die nicht weiter als bis zum Ende des Bürotisches hinwegreichen. Um es auf den Punkt zu bringen: Ja, es gibt sie leider, diese schwierigen Mitarbeiter. Doch was bedeutet eigentlich schwierig? Welche unterschiedlichen Typen treffen wir bei der Arbeit an? Wie mit schwierigen Mitarbeitern umgehen?

Was bedeutet schwierig?

«Schwierig» hat viele Gesichter: schwierig im Verhalten, im Auftreten oder einfach schwierig einzuschätzen und deswegen kaum berechenbar. Grundsätzlich bedeutet schwierig, es braucht unglaublich viel Kraft, Mühe und grosse Anstrengung im Umgang mit diesen Arbeitskollegen. Eins vorweg – und dies geht weit über das Berufliche hinaus – wenn Sie, du, ich jemanden als schwierig empfinden, hat das vor allem mit einem selbst zu tun. Das bedeutet jetzt nicht, dass es immer an uns liegt und wir diejenigen sind, die sich ändern sollten. Aber dieser Satz sollte Sie anstossen darüber nachzudenken, sich jeweils als Erstes zu hinterfragen und die schwierigen Situationen und Konstellationen genau zu analysieren.

  • Was stört genau?
  • Warum glauben wir, dass dies ein schwieriger Mitarbeiter ist? 
  • Wann stört er oder sie mich? 
  • Erreicht er oder sie die geforderten Ziele?
  • Werden die Regeln eingehalten?
  • Oder ist es sein oder ihr Verhalten? Beispielsweise die Art wie er oder sie kommuniziert oder ihre, seine Arbeitsweise oder Arbeitshaltung?

Egal wie wir die Situation drehen, schwierig bedeutet meistens, es ist ein ständiges Spiel mit der Reissfestigkeit unseres Geduldsfadens. Wie kommt Mann oder Frau bloss mit solchen Menschen insbesondere im Berufsalltag klar?

Welche unterschiedlichen Typen treffen wir bei der Arbeit an und wie mit ihnen umgehen?

Der Typ Besserwisser

Er weiss alles, kann alles, muss zu jedem Thema und jeder Situation seinen Kommentar dazugeben. Wenn er könnte, würde er das ganze Unternehmen neu strukturieren; aber leider muss er sich mit diesen irrelevanten Aufgaben auseinandersetzen, die sein Job sind.

So banal es klingen mag, nicht persönlich nehmen. Diese Situationen bringen uns innerlich zum Eskalieren und stellen unsere Nerven auf die Zerreisprobe. Einmal tief durchatmen und zu sich sagen: Dies ist keine persönliche Besserwisser-Attacke gegen mich. In diesem Besserwisser steckt bloss ein verhinderter Aufsteiger, der nicht mit Taten zu überzeugen mag. Seine Weisheiten sind leider ein nicht ganz so stiller Versuch nach Anerkennung und Sympathie.

Der Typ Gewohnheitsjammerer

Das Glas ist immer halb leer und in jeder Chance sieht er nur die Probleme. Der Gewohnheitsjammerer zeigt mit dem Finger auf jeden (vermeintlichen) Mangel und ist grundsätzlich davon überzeugt, dass Mann oder Frau eh nichts daran ändern können. Mit seinem Gejammere hält er grundsätzlich sein Team vom motivierten Arbeiten ab.

Einmal so richtig ausreden lassen, aufmerksam zuhören und sich dabei alles mal so richtig schwarz einfärben lassen. Warum? So zeigen Sie dem Gewohnheitsjammerer einmal richtige Wertschätzung und entdecken dabei vielleicht echtes Optimierungspotenzial. Bei der nächsten Jammerattacke können Sie ihn genau da packen. Bringen Sie dann immer wieder zur Sprache, dass gerade von ihm, der anscheinend besonders unter dieser Situation leidet, eine Lösung erwartet wird. Des Weiteren gilt, dass Sie sich auf keinen Fall anstecken lassen.

Der Typ Schönredner, oder treffender der Typ Faulpelz

Er ist laut, immer zu übermotiviert und fröhlich. Probleme oder kritische Situationen, die gibt es in seinem Arbeitsalltag nicht und alles erledigt sich mit links. Das Nervige: Es passiert nichts, ausser viel Lärm um nichts. Die zu erledigenden Aufgaben bleiben ungelöst, Termine verpasst und Aufträge verschoben oder werden an jemanden anders abgegeben. Der Faulpelz ist bequem und tut immer so als sei er beschäftigt und dabei macht er nicht wirklich viel, sozusagen bloss das Minimum des Minimums.

Als gewissenhafter Arbeiter fällt es mir einerseits schwer diesen Ratschlag zu schreiben, andererseits auch selbst umzusetzen. Übernehmen Sie auf keinen Fall die Arbeiten des Faulpelzes. Dies erhöht bloss die Chance, dass die Faulheit und Bequemlichkeit noch länger nicht auffällt. Lehnen Sie stattdessen freundlich aber ganz bestimmt ab, mit Sätzen wie: "Tut mir leid, ich bin momentan selbst zu genüge mit Arbeit eingedeckt." So lange der Faulpelz keinen Gegenwind spürt, wird er immer weitermachen, da sein Verhalten keine negativen, nein, sogar nur positiven Auswirkungen zu haben scheint. Ein zweiter Ansatzpunkt ist, dass Sie konsequent Gegenleistungen für Ihre Unterstützung einfordern. Fragen Sie selbst nach Unterstützung, nach viel Unterstützung, dann geht dem Faulpelz über kurz oder lang seine Rechnung nicht mehr auf.

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