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Fristlose Kündigung

„Sie sind fristlos entlassen!" – was ist jetzt zu beachten und zu tun? Eine fristlose Kündigung bedeutet eine radikale Änderung im Leben – und zwar von einer Minute auf die nächste.

Was müssen Sie wissen?

Es wird generell empfohlen, sich nach einer fristlosen Kündigung gleich beim RAV anzumelden und sich zu informieren, ob die fristlose Kündigung gesetzlich abgesichert ist.

Ihnen darf nur fristlos gekündigt werden, wenn ‚wichtige Gründe' vorliegen. Gesetzlich bedeutet dies „namentlich jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein dem Kündigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden darf".

Sind die Gründe für die fristlose Kündigung legitim und rechtlich abgesichert, darf Ihnen der Arbeitgeber fristlos kündigen. Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass die fristlose Kündigung ungesetzmässig ist, erkundigen Sie sich, ob Chancen dazu bestehen, dass Sie Ihren Lohn bis Ablauf der Kündigungsfrist vom Arbeitgeber geltend machen können. Beratung hierzu liefern das Vermittlungszentrum oder spezialisierte Rechtsberatungsstellen.

Wenn Sie sich am regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) angemeldet haben und bei ungesetzmässiger fristloser Kündigung sich nicht zur Wehr setzen, werden Ihnen je nach Schwere des Verschuldens Taggelder gestrichen.

Wenn der Arbeitgeber nicht von sich aus eine Begründung vorlegt, muss die Kündigung auf Wunsch von Ihnen schriftlich begründet werden.

 

Gründe für eine fristlose Kündigung:

  • Illoyales Verhalten gegenüber dem Arbeitgeber ( z.B. Verrat von Geschäftsgeheimnissen, Annahme von Schmiergeldern)
  • Verbrechen oder Vergehen während der Anstellung (Diebstahl, Betrug, etc.)
  • Unberechtigtes Fernbleiben von der Arbeit
  • Verweigerung der zugeteilten Arbeit
  • Mehrmaliges, unentschuldigtes Blaumachen
  • Inkorrekte Angaben bei der Bewerbung (z.B. Examen nicht bestanden, falsche Fähigkeitsangaben, wenn sie für die Arbeit wesentlich sind)
  • Eigenmächtiger Ferienbezug

 

Zeitraum für eine fristlose Kündigung:

Auch während der Probezeit, während einer Krankheit oder Schwangerschaft – Ihnen kann immer fristlos gekündigt werden! Der Arbeitgeber muss jedoch ein bis drei Tage, nachdem er den Verstoss feststellt, fristlos kündigen. Wartet er zu lange ab, gilt der Verstoss nicht mehr als nicht unzumutbar und eine fristlose Kündigung ist nicht mehr rechtskräftig.

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